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Medikamente
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Keine Kontraindikation von
Immunglobulinen bei Schwangerschaft
Zugelassene Präparate sind prinzipiell gleich zu bewerten In der AKTIV Nr. 183 berichteten wir unter dem Titel "Kasse bezahlt Behandlung mit
Immunglobulinen" über Probleme bei der Kostenübernahme für diese Behandlung mit Krankenkassen.
Wir stellten anhand eines recherchierten Beispiels einer schwangeren MS-Erkrankten den schwierigen aber
letztendlich erfolgreichen Weg dar, eine Kostenübernahme für die Behandlung mit Immunglobulinen gegenüber der Krankenversicherung durchzusetzen.
Zur Verdeutlichung, welche ablehnenden Argumente seitens des
Krankenkassen ins Feld geführt werden, zitierten wir auszugsweise auch die Bewertung eines spezifischen Präparates durch den involvierten MDK.
Dazu folgender Hinweis: Generell sind die derzeit zugelassenen
intravenösen Immunglobulin-Präparate gleichermaßen zu bewerten. Man kann davon ausgehen, dass bei allen zugelassenen Immunglobulin-Präparaten keine Kontraindikation bei Schwangerschaft/Stillzeit besteht.
Selbstverständlich informieren wir fortlaufend im Rahmen der AKTIV über aktuelle Entwicklungen zum Thema "intravenöse Immunglobuline und MS". Insbesondere auch über die Ergebnisse einer noch nicht
abgeschlossenen multizentrischen Studien mit 318 MS-Erkrankten in Europa und Kanada.
AKTIV (Fachzeitschrift der DMSG) 03/1999, Nr. 184, S. 16.
Prof. Dr. med. D. Seidel, Stellvertretender Vorsitzender des Ärztlichen Beirates DMSG Bundesverband e.V., Klinikdirektor Augustahospital Anholt Quellenangabe: Seidel, Dietmar (Augustahospital Anholt,
Isselburg): Keine Kontraindikation von Immunglobulinen bei Schwangerschaft.
In: AKTIV (Fachzeitschrift der DMSG) 03/1999, Nr. 184, S. 16. Copyright© 1999 by DMSG Bundesverband e.V., Vahrenwalder Str. 205-207, 30165 Hannover. Alle Rechte vorbehalten.
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News der DMSG
Immunglobuline bei MS
Bundessozialgericht legt den Rahmen für die Zulässigkeit so genannter "off-Label" Verordnungen zu
Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung fest
In dem Verfahren Az.: B 1 KR 37/00 R hatte das Bundessozialgericht zu entscheiden, ob Immunglobuline bei einem Patienten mit primär chronischer MS zu Lasten
der gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden können. Der Entscheidung dürfte grundsätzliche Bedeutung sowohl für die Behandlung anderer MS-Verlaufsformen mit Immunglobulinen als auch für den
"off-Label" Einsatz weiterer Medikamente zukommen. Immunglobuline sind zwar arzneimittelrechtlich zugelassen, bislang aber nicht ausdrücklich für die Behandlung der Multiplen Sklerose.
Nach der dem
Bundesverband vorliegenden Presseveröffentlichung des Gerichts müssen für die Verordnung eines zugelassenen Medikaments außerhalb der zugelassenen Indikation (off-Label-Use) folgende Bedingungen erfüllt sein:
Schwerwiegende (lebensbedrohliche oder die Lebensqualität auf Dauer nachhaltig beeinträchtigende) Erkrankung Nicht-Verfügbarkeit einer anderen Therapie Medizinisch-wissenschaftliche Erkenntnisse
("Datenlage"), die auf einen Behandlungserfolg mit dem betreffenden Präparat schließen lässt. Zu Punkt 3 wird ausgeführt, dass Forschungsergebnisse vorliegen müssen, die erwarten lassen, dass das
Arzneimittel für die betreffende Indikation zugelassen werden kann. Dies soll der Fall sein, wenn eine Erweiterung der bislang bestehenden Zulassung bereits beantragt ist und die Ergebnisse einer sog. Phase
III-Therapie-Studie veröffentlicht sind, die eine klinisch relevante Wirksamkeit bei vertretbaren Risiken belegen oder anderweitige Veröffentlichungen vorliegen, nach denen über Qualität und Wirksamkeit im neuen
Anwendungsgebiet wissenschaftlich nachprüfbare Aussagen getroffen werden können, die in den einschlägigen Fachkreisen bereits zu einem Konsens über den voraussichtlichen Nutzen geführt haben. Für die Behandlung
der Multiplen Sklerose mit Immunglobulinen ergeben sich, soweit aus der Presseveröffentlichung ersichtlich, folgende Konsequenzen:
Multiple Sklerose gehört zu den schweren Krankheiten, bei denen die
Behandlung mit einem für die Indikation nicht zugelassenen Arzneimittel ausnahmsweise in Betracht kommt. Es darf keine andere Therapie verfügbar sein, das heißt, die für die jeweilige Verlaufsform zugelassenen
Therapien sind ausnahmsweise nicht anwendbar, weil sie im konkreten Fall kontraindiziert sind, erhebliche Nebenwirkungen haben oder keine Wirksamkeit zeigen oder keine zugelassene Therapie für die jeweilige
Verlaufsform existiert. Bedeutung der Entscheidung für einzelne Verlaufsformen:
Primär chronische MS: Weil keine klinischen Studien vorliegen, die eine Wirksamkeit bei dieser Verlaufsform belegen,
scheidet eine Verordnungsfähigkeit zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung aus. Sekundär chronische MS: Nach einer Veröffentlichung des Paul-Ehrlich-Institutes lägen zwar Studien vor, nach denen eine Wirksamkeit gegeben sei, allerdings werde der Nutzen der Behandlung kontrovers diskutiert, ein wissenschaftlicher Konsens bestehe bislang nicht, seit 1999 gebe es in Form des Betaferons eine zugelassene Behandlungsalternative. Auch hier keine Verordnungsfähigkeit.
Schubförmige MS: Hierzu findet sich in der Pressemitteilung keine ausdrückliche Angabe. Folgendes ist aber anzumerken: Es liegt eine österreichische Immunglobulin-Studie (AIMS) vor, die bei
schubförmig verlaufender Erkrankung eine Wirksamkeit (Klasse-I-Evidenz) dieser Behandlung nachweisen konnte. Nach der Rahmenempfehlung der MS-Therapie Konsensus Gruppe "Immunmodulatorische Stufentherapie
der multiplen Sklerose" (letzte Fassung von 2001 auf unserer Homepage), kann eine Behandlung mit Immunglobulinen bei ausgewählten (seltenen) Indikationen erfolgen, wenn die zugelassenen Therapien (s. hierzu
MSTKG von 2001) kontraindiziert sind, nach ausreichendem Therapieversuch zu nicht tolerablen Nebenwirkungen führen oder keine Wirksamkeit zeigen. Aus Sicht des Ärztlichen Beirats des Bundesverbandes geht die
Bedeutung des Urteils wahrscheinlich weit über die konkrete Frage der Immunglobulin-Therapie hinaus: Möglicherweise werden künftig wissenschaftlich erprobte, aber noch nicht zugelassene neue Therapien
verordnungsfähig, wenn die obigen Voraussetzungen gegeben sind. Hiermit wächst die praktische Bedeutung der Arbeit der MSTKG (Zusammenschluss von Ärzten der ärztlichen Beiräte der MS-Gesellschaften aus Deutschland,
Österreich und der Schweiz) beträchtlich, zum Wohle der Patienten.
Detailliertere Angaben zu den Konsequenzen der Entscheidung für die MS-Therapie werden allerdings erst dann möglich sein, wenn die
schriftliche Urteilsbegründung vorliegt. März 2002 © Copyright by DMSG Bundesverband e.V., auf internationalen Kongressen vorgestellt.
IVIG zur Schubprophylaxe nach der Entbindung
Während der Schwangerschaft nimmt die Schubrate, insbesondere im letzten Drittel ab, um dann nach der Entbindung deutlich anzusteigen. Durch eine
5-tägige Behandlung mit IVIG unmittelbar nach der Entbindung, und zwei weiteren IVIG Infusionen nach 6 und 12 Wochen konnte bei MS-Patientinnen, die nach vorhergehenden Entbindungen einen Schub bekommen hatten, die
Schubwahrscheinlichkeit stark vermindert werden.
Quellenangabe: Pöhlau, Dieter ( Neurologische Klinik der Ruhr Universität Bochum am St.
Josef Hospital); Seidel, Dietmar (Augustahospital Anholt): Die Behandlung der Multiplen Sklerose mit intravenösen Immunglobulinen. In: AKTIV (Fachzeitschrift der DMSG) 3/1997, Nr. 176, S. 6 - 10. Copyright©
1997 by DMSG Bundesverband e.V., Vahrenwalder Str. 205-207, 30165 Hannover. Alle Rechte vorbehalten.
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Operation bei MS, ein Risiko?
Immer wieder wird die Frage aufgeworfen, inwieweit ein Erst- oder Folgeschub einer MS im zeitlichen Zusammenhang mit einer Operation
steht? Stellt die Operation oder die Anästhesie (Narkose) einen Risikofaktor für einen Schub dar?
Rückblickend und zu diesem Thema speziell angelegte Studien haben jedoch gezeigt, dass dieser Zusammenhang
rein zufällig ist (Sibley und Mitarbeiter, 1984).
Anlässlich einer Fortbildung über MS und Schwangerschaft am 11.1.01 in der Universitäts-Frauenklinik in Basel hat sich Prof. Ludwig Kappos zum Risiko
verschiedener Anästhesieformen bei MS geäussert. Entgegen früherer Aussagen wird heute keiner Anästhesieform mehr ein erhöhtes Risiko für Schübe oder Verlaufsverschlechterung der MS zugeschrieben.
Die
Spinalanästhesie (Lumbalanästhesie = Rückenmark), macht also keine Ausnahme mehr, die in der Literatur berichteten Erfahrungen sind eher Fallbeispiele und gelten nicht als Hinweis für eine statistisch häufigere
Komplikationenrate.
Für den einzelnen Patienten stellt sich die Frage, in welcher Phase der Erkankung er sich befindet. In einer Phase der erhöhten Schubaktivität wird man mit nicht dringender Operationen
eher zuwarten. Befindet sich der Patient jedoch in einer stabilieren Phase, gibt es keine Einwände, dasselbe gilt auf für BetaferonanwenderInnen. Frau Dr. med. Martina Spycher, Interferonberatung Zürich
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Medikation in der Schwangerschaft
Nach retrospektiven Untersuchungen ist eine Verschlechterung der Erkrankung während der Schwangerschaft eher unwahrscheinlich,
allerdings hat man eine erhöhte Schubrate in den ersten Monaten post partum beobachtet. Bei Kinderwunsch sollte die Beratung immer die individuelle gesundheitliche und soziale Situation berücksichtigen. Die
Grundkrankheit als solche stellt keine generelle Kontraindikation für eine Schwangerschaft dar.
Eine hormonelle Kontrazeption ist ebenfalls nicht kontraindiziert. Sollte ein Schub während der
Schwangerschaft auftreten, darf Prednison außerhalb des ersten Trimenons, wenn überhaupt, nur kurzfristig und möglichst niedrig dosiert angewandt werden. Azathioprin ist während der Schwangerschaft kontraindiziert
und sollte mindestens 6 Monate vor einer geplanten Schwangerschaft bei den Partnern abgesetzt werden.
Nach medikamenöser Therapie mit Cyclophosphamid ist von einer Schwangerschaft abzuraten Quelle: http://neuroscript.com/index.htm?http://neuroscript.com/interval.htm&XEntzuendung.htm
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Schwangerschaft ist möglich
Im letzten September fand in Dresden die 70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie*
statt. Thema war der Kinderwunsch von MS-Patientinnen. Grundsätzlich sahen die Ärzte keine Probleme. Viele Schwangere berichten, daß es ihnen während der Schwangerschaft sogar besser als sonst ging. Auch eine
kanadische Studie bestätigt, daß Schwangere weniger Schübe erleiden. Allerdings treten in den ersten sechs Monaten nach der Geburt oft wieder vermehrt Schübe auf.
Nicht bei Interferon- Therapie
Während einer Betaferon-Therapie
ist aber von einer Schwangerschaft abzuraten. Man hat zwar keine
Mißbildungen registriert, aber die Zahl der Aborte ist höher als sonst. Und es fehlt derzeit einfach noch die Erfahrung, um endgültig darüber zu urteilen, wie das Medikament das Ungeborene beeinflußt. Daher sollten junge Frauen während der Betaferon-Therapie verhüten. Passiert 'es' aber trotzdem, rät die Neurologin Prof. J. Maas vom Jüdischen Krankenhaus in Berlin, das Kind auszutragen.
Stillen trotz Interferon Therapie ?
Eine oft gestellte Frage ist, ob während einer Interferon-Therapie gestillt werden darf. Falls Sie die Standard-Therapie mit Injektionen alle 48 Stunden
einhalten, können Sie das Kind nicht stillen. Hier handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Denn es ist theoretisch denkbar, daß das Interferon in winzigen Mengen über die Muttermilch ausgeschieden wird. Und weil
es keine Daten zu den Auswirkungen gibt, lautet die Devse hier 'Vorsicht ist besser als Nachsicht'. Quelle:http://www.ms-standard.at/themen/alltag/schwangerschft.htm
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Ich bin 24 Jahre und habe MS mit EDSS 2,5.
Wir hätten gerne noch ein zweites Kind. Ist das möglich?
Die Schwangerschaft wirkt sich auf die Krankheit kaum aus. Während der
Schwangerschaft sind oft weniger Schübe zu beobachten, in den ersten Monaten nach der Entbindung aber oft mehr.
Das wird auf die vermehrte Belastung oder die hormonellen Umstellungen zurückgeführt. Allerdings sollten während der ersten drei Monate der Schwangerschaften sowie - bei geplanten Schwangerschaften - etwa ein halbes Jahr vor der Befruchtung möglichst keine Immunsuppressiva* (z. B. Azathioprin oder Zyklosporin) genommen werden. Vor der Schwangerschaft sollte Betaferon rechtzeitig abgesetzt werden.
ms-standard.at
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Multiple Sklerose
Immer noch liegt die genaue Ursache dieser Erkrankung im Dunkeln. Auffällig ist, dass bei den meisten MS-Kranken ein ungewöhnlich hoher
Immunkomplexspiegel vorliegt. Ebenso sicher weiss man, dass es bei dieser Erkrankung nach und nach zu einem Funktionsverlust der Nerven des Zentralen Nervensystems kommt. Die Ummantelung der Nervenfasern wird
zerstört. (Abb. 5+6) Dabei kommt es zu kreisrunden Ausstanzungen in der Isolierschicht: zur Entmarkung. Das Myelin, aus welchem diese Ummantelung besteht, ist wichtig für die Übertragung von Impulsen von einem Nerv
zum anderen. Die Zerstörung dieser Schicht führt zu einer Beeinträchtigung der Nervenleitfähigkeit. Impulse werden nur noch verzögert oder gar nicht mehr weitergeleitet.
Für diese Zerstörung des
Nervenmantels werden Antikörper, Immunkomplexe und speziell aktivierte T-Lymphozyten verantwortlich gemacht. Da die ersten Krankheitssymptome oft uncharakteristisch und meist einer akuten Grippe sehr ähnlich sind,
ist die Diagnose sehr schwierig zu stellen. Erst später treten verminderte Reflexe und Empfindungsstörungen auf.
Sehr früh wird der Sehnerv betroffen und es kommt zu Einschränkungen des Sehvermögens und
Schmerzen in den Augen. Bei vielen Patienten verläuft die Erkrankung über lange Zeit in Schüben und relativ gutartig. Sie kann aber auch schon nach wenigen Jahren so stark verlaufen, dass die Patienten schon bald an
den Rollstuhl bzw. Bett gefesselt sind.
Da die Erkrankung noch zu wenig erforscht ist, sind auch bis jetzt kaum Behandlungserfolge zu verzeichnen. Immer wieder wird versucht, den Patienten mit neuen
Behandlungsmethoden zu helfen, beispielsweise mit Immunsuppressiva. Doch sie haben auch nur eine vorübergehende Wirkung. Mittlerweile geht man auch weitgehend wieder von der Immunsuppression ab, denn eine dauernde
Unterdrückung des Immunsystems kann den Angriff gegen das Markscheidengewebe nicht dauerhaft stoppen. Bei Kortisonpräparaten und Zytostatika stellt sich die Frage, ob nicht die Nachteile überwiegen.
Einen festen Platz in der Behandlung haben auf jeden Fall Diäten, die vor allem häufige Mahlzeiten mit Rohkost, ungesättigten Fettsäuren und Vitaminen vorschreiben, um die Stoffwechselfunktion zu verbessern
und freie Radikale zu eliminieren.
Mit der Enzymtherapie gelingt es, gleichzeitig verschiedene Strategien zu verfolgen:
Immunkomplexe können vom Markscheidengewebe gelöst und direkt phagozytiert werden.
Zellbotenstoffe (Zytokine) werden reguliert. Die Ausbildung bestimmter Moleküle, die für die Zerstörung der Markscheiden verantwortlich sind, wird gehemmt.
In verschiedenen klinischen Studien, zum
Beispiel von Prof. Tsiminakis von der neurologischen Uni-Klinik Wien oder Frau Dr. Neuhofer, die selbst an MS erkrankt war, konnten Besserungen, insbesondere der Augen-, Blasen- und Darmfunktion festgestellt werden.
Quelle:World Wide Web - URL: www.heilpraxis-online.ch
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Copaxone:
Keine erhöhten Risiken während der Schwangerschaft
Umfassende Studien haben ergeben, dass die regelmäßige Einnahme von
COPAXONE® während der Schwangerschaft keinerlei nachweisbare Effekte auf die Entwicklung des Kindes und auf den Geburtsverlauf hat.
Im Original: COPAXONE(R) Shows No Increased Risk in Pregnancy
Researchers Reach Conclusion Based on 21 Global Clinical Trials Women who took COPAXONE® (glatiramer acetate injection) during part of their pregnancies demonstrated no more risk than the general
population of pregnancy outcomes, according to an abstract presented this week at the American Academy of Neurology (AAN). The study reviewed the pregnancy outcomes in women treated with COPAXONE® through
21 global clinical trials and postmarketing surveillance data. The relapsing-remitting multiple sclerosis (MS) patient population is comprised of a high percentage of women of childbearing age. Despite warnings that
women should use adequate birth control and not take immunomodulating drugs during pregnancy, many women become pregnant while taking these drugs. Of the disease-modifying drugs approved by the FDA, the
interferons are assigned FDA Category C because of the risk of spontaneous abortion shown in animal studies. COPAXONE® is FDA Category B because studies have not shown adverse effects on fetal development,
delivery, or infant growth in animal models. “It is important to understand the risks of a drug therapy for women who may become pregnant,” said Pat Coyle, M.D., department of Neurology, SUNY at Stony Brook.
“COPAXONE® had not shown adverse outcomes in animal studies, and this review of safety data indicates that in women with relapsing-remitting MS, the risk of congenital anomalies or spontaneous abortion is
within the expected range for the general population.” During clinical trials, 3,400 patients received COPAXONE® (glatiramer acetate injection). Of these, 40 pregnancies were reported, and the average
duration of therapy before discontinuing therapy was within the first trimester of pregnancy. Of those, 18 chose elective abortions, five spontaneous abortions occurred, and there were seven live births; the rest
were lost to follow up. In postmarketing surveillance, 345 pregnancies have been reported. More than 90 percent of these women discontinued use of COPAXONE® when they discovered they were pregnant, so they
were mostly exposed in the first trimester. There are 130 cases that either have not reached their due date or that were lost to follow up. Of the 215 pregnancies with known outcomes, there were 155 healthy live
births. Of the remainder, there were 43 spontaneous abortions, nine elective abortions, six cases of congenital anomalies, one stillbirth, and one ectopic pregnancy. These results are consistent with the risk in
the general population. The risk of congenital anomalies is estimated at three percent, and the incidence of spontaneous abortion is 15 to 20 percent in recognized pregnancies, according to data from the March of
Dimes Perinatal Center. COPAXONE® is indicated for the reduction of the frequency of relapses in relapsing-remitting MS. The most common side effects of COPAXONE® are redness, pain, swelling, itching,
or a lump at the site of injection, weakness, infection, pain, nausea, joint pain, anxiety, and muscle stiffness. COPAXONE® is now approved in 42 countries worldwide, including the U.S., Canada, Australia,
Israel and all the European countries. In Europe, COPAXONE® is marketed by Teva Pharmaceutical Industries Ltd. and Aventis Pharma. In North America, COPAXONE® is marketed by Teva Neuroscience. Teva
Pharmaceutical Industries Ltd., headquartered in Israel, is among the top 35 pharmaceutical companies in the world. Close to 90 percent of Teva’s sales are in North America and Europe. The company develops,
manufactures and markets generic and branded human pharmaceuticals and active pharmaceutical ingredients. Teva’s innovative R&D focuses on developing novel drugs for diseases of the central nervous system.
Teva Pharmaceuticals USA is a subsidiary of Teva Pharmaceutical Industries Ltd. Teva Neuroscience, Inc. is a subsidiary of Teva Pharmaceutical Industries Ltd. Teva Neuroscience, Inc. markets COPAXONE®
(glatiramer acetate injection). See additional important information at www.copaxone.com/pi/index.html or call 1-800-887-8100 for electronic releases. For hardcopy releases, please see enclosed full prescribing
information. HONOLULU, HI -- (INTERNET WIRE) -- 04/01/2003 -- COPAXONE® is a registered trademark of Teva Pharmaceutical Industries Ltd.
http://www.rehawelt.de/MS/
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Narkosegas als MS-Risiko
Bereits seit längerem besteht der Verdacht, daß leichtflüchtige Industriegase, wie etwa bestimmte Lösungsmittel, während der Fertigung in der chemischen
Industrie als Auslöser für MS wirken können. Jetzt hat eine Untersuchung in Schweden ergeben, daß auch der Einfluss mancher Narkosegase bei Operationen die Entstehung von Multiple Sklerose begünstigen kann,
sofern die Operationsräume nicht genügend Luftwechselzyklen aufweisen. Obgleich die Rohdaten der Untersuchung und die Vorab-Analyse noch keine endgültige Bewertung zulassen, zeigen die Auswertung, veröffentlicht in
einem Monatsmagazin der Swedish Nurse Union und der Neurological Patients Association, daß man unter einer bestimmten Anzahl von Operationsschwestern 90 Schwestern mit MS-Erscheinungen fand.
Eine begleitende
Fragebogenaktion zeigte bei 83 anderen Schwestern mit MS, daß 13 von Ihnen OP-Schwestern waren, die vor der Diagnose ihrer MS den Narkosegasen ausgesetzt waren. Man folgerte aus den Zahlen, dass das Risiko einer
MS-Entwicklung dreimal höher ist als im Normalfall, d.h. wenn während einer längeren Zeit kein Narkosegas eingeatmet wurde.
Allgemein wird gefordert, daß in sämtlichen Operationssälen wirksame
Entlüftungsanlagen und geeignete Meßinstrumente installiert werden sollten. Leckscheidt Quelle: MEDSCAPE MEDICAL NEWS, 19.12.2002 nach,
OCCUPATIONAL AND ENVIRONMENTAL MEDICINE, Januar 2003
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Ginkgo-Biloba-Trockenextrakt wirksam bei
MS-Beschwerden von Hans W. Leckscheidt Anläßlich der 54. Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN) am 18. April 2002 in
Denver, Colorado wurde neben 197 Vorträgen, die sich mit dem Thema MS beschäftigten, auch ein Thema behandelt, von dem man nur selten etwas hört. Es handelt sich um die Studie eines Forscherteams um Frau Prof.
Jody Corey-Bloom von der Universität of California, San Diego, School of Medizine (UCSD) über die Nutzung des Pflanzenwirkstoffes Ginkgo-biloba. Sie untersuchte die Nutzung des seit Jahren bekannten und ohne
Verschreibung in Apotheken erhältlichen pflanzlichen Wirkstoffes bei der Behandlung von MS-Erscheinungen. Der Ginkgo-Blätter-Trockenextrakt wird bisher zur symptomatischen Behandlung von hirnorganisch bedingten
Leitungsstörungen bei dementiellen Syndromen wie z.B. Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, depressive Verstimmungen, Schwindel, Ohrensausen, Tinnitus, "Schaufensterkrankheit" oder Kopfschmerzen
eingesetzt,
Während weitergehende Untersuchungen anderer Forscher bisher nur bei Alzheimer eine gewisse Verlangsamung der mentalen Schädigungen gezeigt hatten, wurde jetzt erstmals mit 23 Patienten eine sechs
Monate dauernde, doppelblinde und placebo-kontrollierte Pilotstudie bei MS durchgeführt. Dabei waren nur MS-Patienten mit einem vergleichsweise günstigem Verlauf beteiligt. Bei den Untersuchungen wurde festgestellt,
daß im Gesamtzustand wie auch bei den neuropsychologischen Tests die Patienten, die Gingko-biloba erhielten, bessere Werte hatten als die mit den inaktiven Placebos. Die Studienkoordinatoren schlossen aus den
Ergebnissen, daß Gingko-biloba in einer Dosierung von 240 mg/Tag gut vertragen wird und eine vorteilhafte Wirkung auf Aufmerksamkeit, Gedächtsnisleistung und auf die Funktionalität von Patienten mit milder MS haben
kann. Auf Grund der positiven Studienergebnisse wird Frau Dr. Corey-Bloom ihren MS-Patienten mit kognitiven Beschwerden die Einnahme des Medikamentes empfehlen. Die Pilot-Studie soll durch größere klinische Studien
mit längerer Behandlungsdauer bestätigt werden. Quelle: Ärzte Zeitung online
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